Maxim Tobergte erhält den Stefan-Jentsch-Preis 2026
CGA-Absolvent für herausragende Doktorarbeit ausgezeichnet
Maxim Tobergte (geb. Hützen), Postdoktorand in der Forschungsgruppe Jachimowicz, wurde für seine herausragende Doktorarbeit mit dem Stefan-Jentsch-Preis 2026 ausgezeichnet. Der Preis, der von der Deutschen Gesellschaft für DNA-Reparaturforschung (DGDR) verliehen wird, würdigt herausragende Doktorarbeiten auf den Gebieten der DNA-Reparatur und der Genomstabilität.
In seiner Doktorarbeit charakterisierte Maxim seltene Syndrome mit Anzeichen von Genominstabilität und identifizierte Ubiquilin-1 als bisher unbekannten Regulator der homologen Rekombinationsreparatur. Dieser könnte möglicherweise neue therapeutische Angriffspunkte bei Krebs aufzeigen.
Maxim führte seine Doktorarbeit in der Gruppe von Ron Jachimowicz am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns durch. Nachdem er diese im Juni 2026 mit summa cum laude erfolgreich verteidigt hatte, erhielt er nun eine weitere wichtige Anerkennung für seine Arbeit. Zusätzlich zum Geldpreis wurde er eingeladen, seine Forschungsergebnisse als Preisträger auf dem DNA-Repair-Meeting in Köln vorzustellen, das vom 7. bis 9. September 2026 stattfindet.
Zu seiner Auszeichnung sagte Maxim: „Ich fühle mich geehrt, dass die Deutsche Gesellschaft für DNA-Reparaturforschung meine Doktorarbeit über die Rolle von Ubiquilin-1 bei der DNA-Reparatur mit dem Stefan-Jentsch-Preis gewürdigt hat. Ich bin dankbar für meine großartigen Kollegen und das hervorragende Forschungsumfeld hier in Köln.”
Der Preis ist nach dem renommierten Zellbiologen Stefan Jentsch benannt, dessen Forschung unser Verständnis der Rolle von Ubiquitin und damit verbundenen Proteinmodifikationen bei der Genom-Erhaltung und der DNA-Reparatur maßgeblich vorangetrieben hat.












