Forschen mit Modellorganismen

Die Frage ist berechtigt: Wenn man mit Modellorganismen wie Würmern, Fliegen, Mäusen und Fischen arbeitet, wie können uns dann die entsprechenden Forschungsergebnisse etwas über das menschliche Altern sagen?

Tatsächlich gibt es eine Menge Ähnlichkeiten in der Art und Weise, wie unterschiedliche Lebewesen funktionieren. Und das Gen eines Menschen oder einer Maus kann oft seine Aufgabe ganz normal erfüllen, wenn es beispielsweise in eine Hefe oder eine Fliege eingesetzt wird. Wie Zellen sich organisieren und teilen, wie Proteine als die "Arbeitspferde" im Organismus wirken - all das ist über Millionen Jahre in ganz verschiedenen Lebensformen "genetisch konserviert". Das heißt, in der Erbsubstanz hinterlegte Informationen zu körperlichen Prozessen können sich etwa im Fadenwurm C. elegans genauso finden wie im Menschen, weil wir in unserer Entwicklungsgeschichte ein Stück des Weges zusammen gegangen sind.

Deshalb können uns Modellorganismen helfen, grundlegende Mechanismen des Alterns im Menschen zu verstehen.

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