Initiative Transparente Tierversuche

Das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns ist einer der Erstunterzeichner der Initiative von DFG und „Tierversuche verstehen“ für eine offene Kommunikation über Tierversuche in der Forschung. 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen getragene Informationsplattform „Tierversuche verstehen“ starten die „Initiative Transparente Tierversuche“. Darin erklären Forschungseinrichtungen mit lebenswissenschaftlicher Ausrichtung, transparent über Tierversuche zu informieren, den öffentlichen Dialog über tierexperimentelle Forschung aktiv mitzugestalten sowie untereinander Erfahrungen auszutauschen und Aktivitäten bekannt zu machen. Zu den 53 Erstunterzeichnenden der Initiative gehören Universitäten, Kliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, forschende Unternehmen sowie Fachgesellschaften und Förderorganisationen, darunter auch das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln. Weitere Einrichtungen sollen folgen. Eine eigens für die Initiative eingerichtete Webseite listet alle Unterzeichnenden auf, bietet Beispiele für gelungene Kommunikation zu Tierversuchen und stellt Informationen zur Unterstützung der Unterzeichnenden bei der Umsetzung der genannten Ziele zur Verfügung. Die Initiative folgt ähnlichen Aktivitäten in anderen europäischen Ländern, etwa Großbritannien, Frankreich und Spanien.

In der biomedizinischen Forschung stellen Tierversuche nach aktuellem Forschungsstand einen wichtigen Bestandteil des experimentellen Methodenspektrums dar. Für wesentliche grundlegende Erkenntnisse und medizinisch relevante Entwicklungen ist die Forschung mit Tieren essenziell. Zwar haben methodische Forschungsarbeiten der jüngeren Vergangenheit dazu beigetragen, dass Tierversuche in manchen experimentellen Ansätzen durch alternative Methoden ersetzt oder im Umfang reduziert werden können, ein vollständiger Ersatz von Tierversuchen ist jedoch noch nicht absehbar. Auch in Zukunft werden diese Versuche zum Erkenntnisgewinn und zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze und Methoden benötigt werden.

Weiterführende Informationen:

Zu unserer Webseite über unsere Tierversuche.

Zur neuen Webseite der Initiative Transparente Tierversuche:
www.initiative-transparente-tierversuche.de

Medienkontakt:

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel. +49 228 885-2109, presse(at)dfg.de
  • Fachliche Ansprechpartnerin beim Sekretariat der DFG-Senatskommission für tierexperimentelle Forschung: Dr. Valeska Stephan, Universitätsmedizin Rostock, Tel. +49 381 494-2565, valeska.stephan(at)med.uni-rostock.de
  • Fachlicher Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle: Dr. Andreas Görlich, Gruppe Lebenswissenschaften 2: Mikrobiologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Tel. +49 228 885-2566, andreas.goerlich(at)dfg.de

Zur DFG-Senatskommission für tierexperimentelle Forschung und ihren Aktivitäten: www.dfg.de/sktf

Zur Webseite von „Tierversuche verstehen“: www.tierversuche-verstehen.de

Weitere Informationen zum „Be Open about Animal Research Day”: www.eara.eu/post/globaldaytocelebrateopennessonanimalresearch-1july

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