Neuer Direktor am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns

Dr. Thomas Langer ist neuer Direktor am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln.

Pünktlich zum neuen Jahr startet Dr. Thomas Langer seine Alternsforschung am Max-Planck-Institut in Köln


Als Vorreiter in der Mitochondrienforschung wurde Dr. Thomas Langer nun auserkoren ab Januar 2018 die vierte und letzte freie Position als Direktor des Max-Planck-Institutes für Biologie des Alterns zu besetzen. Der aus Süddeutschland stammende Forscher hat sich seit Jahren in der Alternsforschung einen Namen gemacht und bereits einige Jahre in engen Kontakt mit dem Max-Planck-Institut in Köln zusammengearbeitet.

”Dr. Thomas Langer ist ein herausragender Wissenschaftler”, beschreibt geschäftsführender Direktor Prof. Dr. Adam Antebi seinen neuen Kollegen.
“Seine Forschung ist multidisziplinär und reicht von der Biochemie einzelner Moleküle bis hin zu Gesamtphysiologie eines Organismus und ergänzt wunderbar die Arbeit an unserem Institut durch die Verwendung von Modellorganismen, die uns helfen den Alterungsprozess zu entschlüsseln.”

Die Erforschung der überaus dynamischen und variablen Mitochondrien ist das Hauptaugenmerk der Arbeitsgruppe von Thomas Langer. Als Kraftwerke der Zelle sind diese Zellorganelle bekannt, da hier die Energiegewinnung stattfindet. Allerdings geht ihre Funktion weit darüber hinaus. „Mitochondrien sind sehr plastische, dynamische und auch variable Organellen, die mit dem Rest der Zelle kommunizieren und sehr gewebespezifische Funktionen regulieren“, erklärt der neue Direktor. Im Alter verringert sich die Aktivität der Mitochondrien, wodurch es zu Fehlfunktionen kommt, die wiederum mit mehreren Alterskrankheiten assoziiert werden. Wie genau beeinflussen Mitochondrien also unsere Gesundheit und das Altern? Seit einigen Jahren ist die Forschungsgruppe um Thomas Langer der Beantwortung dieser Frage auf der Spur.

Als Professor ist Herr Dr. Langer schon seit 2000 an der Universität Köln im Institut für Genetik ansässig. 2007 wurde er stellvertretender Koordinator und Arbeitsgruppenleiter des Exzellenzclusters CECAD für Alternsforschung, bei dem auch das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns mitwirkt und wodurch ein enger Kontakt zwischen den bestehenden und dem neuen Direktor schon seit Jahren besteht. Die Berufung zum Direktor des Max-Planck-Institutes ermöglicht es Thomas Langer seine Forschung noch weiter zu intensivieren. „Die Möglichkeiten am Institut sind großartig und man kann sich stärker auf die Forschung konzentrieren“ freut sich der neue Direktor.

Zur Person

Dr. Thomas Langer studierte Biologie an der Universität Regensburg und schrieb anschließend seine Doktorarbeit in München an der Ludwig-Maximilian-Universität, wo er 1993 erfolgreich promovierte. Nach einem Forschungsaufenthalt am Memorial Sloan-Kettering Cancer Institut in New York wurde er Gruppenleiter in München an der Ludwig-Maximilian-Universität, wo er 1999 auch habilitierte. In 2001 erhielt er die Professur an der Universität Köln am Institut für Genetik.

Lesen Sie mehr über die Forschung in der Gruppe von Thomas Langer.

 

Die Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

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