CRISPR Screening Serviceeinheit

Die Serviceeinheit bietet Zugang zum Screening mit CRISPR-Cas9 (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeat), bestehend aus der CRISPR-assoziierten Nuklease Cas9 und einer single guide RNA (sgRNA). Mit Hilfe der sgRNA bindet Cas9 an den komplementären Lokus im Genom und kann daraufhin gezielt genetische Veränderungen herbeiführen, zum Beispiel erzeugt Cas9 im Fall von knock-out Screening einen DNS Doppelstrangbruch. Die Konsequenz aus einer häufig fehlerhaften Reparatur des Doppelstrangbruches ist ein Verlust der Genfunktion oder knock-out des Gens. Screening mit CRISPR-Cas9 ist in der Lage, robuste und aussagekräftige Daten zu generieren, welche sich vielfältig einsetzen lassen - zum Beispiel um neue biologische Mechanismen zu identifizieren oder Einblicke in die Wirkmechanismen von Medikamenten, Toxinen oder Krankheitserregern zu gewinnen.

Kontakt

Head of CRISPR Screening Core Facility

Dr. Steffen Lawo

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In der Serviceeinheit stehen neueste Screening libraries für CRISPRko (knock-out), CRISPRi (interference) oder CRISPRa (activation) bereit, die das gesamte Genom umfassen. Es können aber auch maßgeschneiderte und fokussierte sgRNA libraries synthetisiert werden. Ziel der Serviceeinheit ist es, Forschern des MPI-Age Zugang zum CRISPR-Cas9 Screening zu ermöglichen, ohne dass die Methodik selbst im eigenen Labor erst etabliert werden muss. Die Einrichtung bietet Anleitung und Protokolle für den gesamten Screen Prozesses – beginnend bei der Evaluierung der Zelllinien und des Screen Aufbaus, über Assay Optimierung und Screen readout bis hin zur Screen Analyse.

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