Podiumsdiskussion zu Karriereperspektiven
Einblicke in vielfältige Karrierewege nach der Promotion
Am 24. April 2026 veranstaltete das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns die 6. „Career Perspectives Panel Discussion“, bei der Promovierende, Postdocs und eine inspirierende Gruppe von Gästen aus Wissenschaft, Industrie, Verlagswesen und Wissenschaftsmanagement zusammenkamen. Das Ziel? Unsere Nachwuchsforschenden zu informieren und zu inspirieren, während sie mögliche nächste Schritte in ihrer Karriere erkunden.
„Was hat euch geholfen, euren aktuellen Job zu bekommen? Welche Fähigkeiten aus eurer Promotion oder Postdoc-Zeit sind heute noch am nützlichsten? Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Und wie verbindet ihr Beruf und Privatleben?“ Dies waren nur einige der Fragen, die die Promovierenden Remo Bode und Tamara Wied unseren eingeladenen Gästen stellten, als sie die Diskussion moderierten.
Zu den zehn Gästen gehörten Hannah Walters, Amirabbas Rueber, Stephan Wagner, Aleksandra Trifunovic, Laura Brohée, Annegret Burkert, Charalampos Mantziaris, Kazi Atikur Rahman und Nathalie Jauré. Sie vermittelten vielfältige Einblicke in mögliche Karrierewege nach Abschluss der Promotion. Sie sprachen über wichtige Entscheidungen, Hindernisse und Wendepunkte und zeigten, dass Karrierewege in der Regel nicht geradlinig verlaufen. Während manche Schritte sorgfältig geplant werden können, ergeben sich viele Chancen ganz unerwartet.
Mehrere Erkenntnisse fanden großen Anklang beim Publikum. Laura Brohée beschrieb ihre Promotion als eine Zeit, in der sie „lernte, wie man lernt“, eine Einstellung, die sie auch heute noch anwendet, wenn sie Herausforderungen begegnet und aus Fehlern lernt. Andere Gäste zeigten, dass sich erfüllende Karrieren auch entwickeln können, ohne die eigene Komfortzone zu verlassen. Annegret Burkert berichtete, wie sie ihre Leidenschaft für Wissenschaftskommunikation während ihrer ersten Tätigkeit als Elternzeitvertretung in einer Pressestelle entdeckte, als sie sich plötzlich wie „zu Hause“ fühlte und erkannte, dass dies der richtige Weg für sie war. Auch das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie kam zur Sprache: Die Gäste waren sich einig, dass es keinen „perfekten“ Zeitpunkt gibt, eine Familie zu gründen; ob während der Promotion, im Postdoc oder danach- es ist immer eine persönliche Entscheidung. Aleksandra Trifunovic erwähnte, wie beeindruckend gut organisiert und effizient forschende Eltern oft sind, und ein anderer Gast ergänzte: „Ich treffe Lebensentscheidungen nie aufgrund meines Jobs, es ist immer umgekehrt.“
Im Anschluss an die Diskussion fand ein informeller Austausch statt, was den Teilnehmenden die Möglichkeit bot, die Gespräche mit den Gästen und ihren Kolleg*innen fortzusetzen. Unsere Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Räume für einen offenen Dialog über Fachgrenzen und Karrierestufen hinweg zu schaffen, und wir danken allen unseren Gästen und Teilnehmenden für ihren Beitrag dazu! Wir freuen uns auf die nächste Ausgabe der Career Perspectives Panel Discussion.




















