FIT BLEIBEN IM ALTER

Wir leben immer länger - je mehr wir über gesunde Lebensstile wissen und über medizinische Möglichkeiten, Krankheiten zu verhindern und zu behandeln. Das ist ein Siegeszug der Zivilisation und ein Grund zum Feiern. Leider heißt das aber nicht, dass wir weniger an den Einschränkungen und Gesundheitsproblemen leiden, die in der Regel später im Leben auftauchen. Das Alter ist einer der großen Risikofaktoren für so genannte neurodegenerative Erkrankungen wie DemenzParkinsonHerz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, um nur einige der häufigsten altersassoziierten Erkrankungen zu nennen.

Warum werden wir im Alter anfälliger für Krankheiten?

Wir haben noch keine Antwort darauf. Deshalb setzen wir alles daran, die zugrunde liegenden Mechanismen aufzudecken.
Wir wissen schon jetzt, dass wir Tiere vor Alterskrankheiten schützen können, wenn wir ihren Alterungsprozess verbessern. Der nächste Schritt ist, den Vorgang des Alterns an sich zu verstehen. Danach geht es darum herauszufinden, wie genau eine Verlangsamung dieses Prozesses das Risiko herabsetzen kann, an einem der typischen Altersleiden zu erkranken. Im Besonderen geht es dabei um so genannte neurodegenerative Erkrankungen, die durch einen fortschreitenden Verlust von Nervenzellen (Neuronen) gekennzeichnet sind, wie etwa bei der Alzheimer-Krankheit, der häufigsten Form von Demenz.

Wie können wir so lange wie möglich gesund bleiben?

Unser Ziel ist dazu beizutragen, dass die Menschen bei immer höherer Lebenserwartung so lange wie möglich gesund bleiben können. Natürlich ist es wichtig, das mit einem gesunden Lebensstil zu unterstützen. Viel Bewegung und gesunde Ernährung gehören selbstverständlich dazu, wenn es darum geht, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Das kann jeder für sich selber tun, während wir Wissenschaftler die neuen medizinischen Möglichkeiten ausloten. Indem wir den Alterungsprozess in Modellorganismen studieren - in Würmern, Mäusen, Fischen und Fliegen - werden wir den Weg zu einem besseren,  gesünderen Altern im Menschen ebnen.

Antworten finden - mit unseren wissenschaftlichen Partnern

Wichtige Ergebnisse erzielen wir am ehesten, wenn wir die größte Erfahrung, das tiefste Wissen, die kreativsten Gedanken und sich ergänzende Fertigkeiten in der Alternsforschung zusammenbringen. Deshalb arbeiten wir intensiv mit erstklassigen wissenschaftlichen Partnerorganisationen zusammen. Wir kooperieren bereits eng mit dem Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung, dem Exzellenzcluster CECAD (beide auf demselben Kölner Campus zu Hause wie wir), dem Forschungszentrum caesar und dem DZNE in Bonn.

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